Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Historische Bilder von Molen und Ufermauern

Kreuzermole

1894 ein Jahr vor der Einweihung, verlangte die Marine einen 200 Meter langen Marinekai mit einem Kohlelager. Der Kai wurde Unterwasserbereich mit Beton und über Wasser mit gebrannten Ziegelsteinen erstellt werden. Für die Betonschüttung wurden Holzpfähle eingerammt und mit einer Verschalung versehen. Mit Schütt-trichter wurde der Beton eingefüllt.


Der 200 m lange Marinekai

Auf dem Betonsockel wurde die Kaimauer mit einem Versorgungstunnel gemauert. Während der Bauarbeiten bemerkte die Marineführung, dass bei schlechtem Wetter, der Wellengang, eine Beladung der Schiffe unmöglich machte. Deshalb wurde die Kaimauer durch eine erneute Betonschüttung verbreitert und zu einer Mole umgebaut. Auf diesem Bild sieht man die Schütttrichter für die Verbreiterung.


 
Ausbaggerung des Kohlenhafens

Hinter der neuen Mole wurde ein Kohlehafen ausgebaggert und noch eine Kaimauer erstellt.


 
Vorbereitung der Sprengung Mole Kohlenhafen

10 Jahre später, hatte man die neuen Schleusen gebaut. In der Zufahrt lag der Kohlehafen, der jetzt gesprengt werden musste. Das Bild zeigt den Außenkai. Die Deckschicht ist entfernt. Unter den Pflöcken befinden sich die Sprenglöcher. Die Arbeiter halten die Sprengladungen in den Händen. Rechts liegt der Reisig und links der Maschendraht der über die Sprengung gelegt wird.


 
Unterwassersprengung

Nach der Unterwassersprengung, wurden mit einem Schwimmkran und Taucherhilfe die Betonreste vom Grund entfernt.


 
Bau des heutigen Scheerhafen

Die Marine brauchte einen neuen Kohlehafen. Deshalb wurde der heutige Scheerhafen gebaut. Die neuen Molen wurden auch auf Pfählen gegründet und mit Beton und Mauerwerk verstärkt.


 
Der neue Kohlenhafen der Marine

Der neue Kohlenhafen der Marine. Links der Kohlehaufen. In der Mitte die Verladeeinrichtung und rechts die gefüllten Schuten, die dann zu den Großkampfschiffen im Hafen geschleppt wurden. Im Vordergrund wird an der Verbreiterung der Südmole gearbeitet, nachdem die neue Mauer abgesackt und somit zerstört wurde.