Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau

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Inhalt: Schiff steckte in Schleusentor fest, Bergung des Schiffes war erforderlich

Das aus dem Kanal kommende und in Richtung Ostsee fahrende Schiff „Akacia“ (8,3 m tief / 150 m lang / 23 m breit / 11.600 BRZ) steckte vom 19.02. 23:54 Uhr bis zum 20.02. 15:30 im fördeseitigen Schiebetor der großen Südkammer der Schleuse Kiel-Holtenau. Es hatte das Tor durchbrochen und saß nun praktisch auf dem Tor.
Die Bergung des Schiffes wurde vom Reeder in Abstimmung mit dem WSA Kiel-Holtenau durchgeführt. Im Schiff wurde Ballastwasser umgepumt, dadurch kam der Bug etwas höher. Danach war es möglich, mit Schlepperhilfe den Steven des Havaristen vom Schiebetor zu lösen. Schiff und Schlepper blieben bis zum 21.02.2018 in der Schleusenkammer liegen, vertäut an der südlichen Kammerwand. Da das zerstörte Schleusentor die Kammer nicht mehr ausreichend gegen die Förde abdichtet, entspricht der Kammerwasserstand derzeit dem der Förde (Ostsee). Das Schiff konnte die Schleusenkammer erst verlassen, als der schwankende Wasserstand der Förde sich dem Kanalwasserstand angeglichen hatte und das kanalseitige Schleusentor gefahren werden konnte. Das war am 21.02. vormittags der Fall.


Übersicht Schleuse Kiel-Holtenau
Luftbild (Quelle: Havariekommando)
Blick von Hinten auf den Havaristen
Schiffssteven im Tor
Schiff sitzt auf dem Tor fest (20.02.)
Bergung
Das Schiff ist wieder frei (20.02.18, 15:30)
Schiff vertäut in der Südkammer.
Zerstörtes Tor.
21.02.: Schiff verlässt rückwärts die Schleuse.